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Aus Anlass der

in Berlin entstand eine Jura-Kanzel

Die Idee

Die Kanzel führt verdichtet vor Augen wie sich Jurakalkstein homogen und reizvoll mit den verschie-denen High-Tech-Materialien (Glas, Chromstahl, Aluminium) kombinieren lässt und sich so als ein für modernes Architekturdesign höchst innovatives Material anbietet. Dies wurde gestalterisch in ein in Material und Form vielschichtiges und zum Kunstobjekt gestyltes Podiumsensemble umgesetzt.
Es »erzählt« zugleich verkürzt etwas von den unterschiedlichen »Zuständen« des Jurakalks - vom Bruchstein bis hin zum polierten Endprodukt. Beim Lesepult wächst ein trichterförmiger Chrom-stahlschaft aus einem massigen, »geborstenen« Jurakalk-Säulenstumpf zu der in »freien Landschaften ausufernden« Ablagefläche aus Panzerglas und polierten Jura-Scheiben mit einer das Logo der Ausstellung - Jura-Tage Berlin - nahezu bühnenartig (mit Alu-Blech-»Schabrake«) präsentierenden vorderen Abgrenzung.
Diese Erhöhung ist hinterfangen von einer schneckenförmigen Glasflächen-Komposition, abgelagert auf Jurakalk-Scheiben und einem Chromstahlfuß, auf dem Schottersteine und »Stein-Puzzle-flächen« verspielt und wie zufällig abgelegt sind. Eine Kalksteintrommel unterschiedlicher Oberflächen-bearbeitung durchstößt die Glasflächen und trägt in ihrem eingetieften Kopfteil eine aus schwarzem afrikanischem Granit und Jurakalkstein zusammengefügten Kugel.
Zusammen mit einer Naturstein- und einer Glasbaufirma wurde das Ensemble ausgeführt. Nach Beendigung der Juratage steht es jetzt im Bundesbau-ministerium in Berlin.